Fund

11. März 2010

Hatte ich schon erwähnt, dass ich die Glücksbärchis unheimlich geil finde? Helden meiner Kindheit. Scheiß doch aufs Altwerden.

Das Kind scheint dennoch etwas traumatisiert. (via)

Nichts und niemand

10. März 2010

Und dann fragt man sich, wo die ganze Wörter geblieben sind, die jahrelang einfach hier auf diese Seite gestolpert sind. Manchmal kann man sich sogar noch dran erinnern, sie geschrieben zu haben, das ist dann ein Erfolgserlebnis. Man fragt sich ob man sie ersoffen hat, im Kaffee, Rotwein und Bier der letzten Wochen und Monate, wobei das meiste davon Kaffee war. Zu viel Arbeit, zu wenige Worte, zu wenige Gelegenheiten? Man hat Angst, dass der kleinste gemeinsame Nenner zwischen mir und dem, was ich hier tue, völliger Blödsinn ist, gleichzeitig wird einem bewusst, dass es immer Blödsinn war. Aber einiges davon war guter Blödsinn.

Man hat nichts zu erzählen, weil man den Teil, der immer nach Luft schnappt, der immer die Hände ringt und sich die Haare rauft, lächelnd beiseite gestellt hat, unbewusst, aber ich weiß nicht ob das ein Schritt in die Richtung ist, die einen faden, erwachsenen Beigeschmack hat.

Man ist so aus der Übung mit dem Saufen, dass man um halb eins ein Taxi rufen muss. Sonntags gibt es Kuchen. Den isst man und genießt man. Wenn da jemand ist, der mich interessiert, dann weiß ich es zumindest nicht und umgekehrt ist es ganz genauso. Man vermisst die guten alten Grenzüberschreitungen und vermisst sie doch nicht. Das fühlt sich richtig und doch nicht richtig an. Zwiegespalten, wie immer. Wenigstens etwas, was man aus der Vergangenheit mit in die Zukunft transportiert hat.

Das Schöne an all dem, ist, dass man für sich selbst die Regeln völlig neu definiert. Es scheint, als würde man das was einen jahrelang begleitet hat – die Sprache und die Leidenschaft dafür – neu kennen lernen. Ein großer Haufen Sprachlosigkeit, so wunderschön, dass man weiß: Es kann nichts verloren gehen.

Fett fühle ich mich. Und übersäuert. Und alles. Innerlich. Aber das macht nichts, da ist diese kleine, abwartende Leere in mir – eine klassische Schönheit – und die bügelt alles wieder glatt. Ich will gar nicht schreiben über irgendwas oder irgendwen. Ich will schreiben darüber wie schön Dinge manchmal klingen. Und wenn kaum jemand es liest und unterschreibt, ich weiß trotzdem, irgendwer wird das schon verstehen.

Vielleicht kommt er bald mal wieder: ein Tatsachenbericht über Stereotypen, von einem Stereotypen. So muss das sein. Manchmal. Irgendwie. Wie sollte es auch anders sein? Es ist faszinierend zu sehen wie Dinge, für die man sich bewusst entschieden hat, Hand in Hand gehen mit Dingen, die einen rückwirkend geformt oder irgendwohin gebracht haben, ohne dass man sich zu irgendeinem Zeitpunkt dazu entschieden hat.

Feierabend jetzt. Mit diesem Himmel. Ehrlich Mann, ich finde ihn gerade ziemlich großartig.

Fund

10. März 2010

(via)

Lady transforms into Michael Jackson

10. März 2010

(via)

zitiert #321

9. März 2010

“The trouble with the world is that it’s always one drink behind.”
(Humphrey Bogart)

zitiert #320

9. März 2010

“It is forbidden to kill; therefore all murderers are punished unless they kill in large numbers and to the sound of trumpets.” (Voltaire)

zitiert #319

9. März 2010

“Tell me and I’ll forget. Show me and I may not remember. Involve me and I’ll understand.”
(Native American proverb, via)

zitiert #318

9. März 2010

“I do not choose the right word. I get rid of the wrong one.”
(A.E. Housman, via)

zitiert #317

9. März 2010

“My great hope is to laugh as much as I cry; to get my work done and try to love somebody and have the courage to accept the love in return.”
(Maya Angelou, via)

zitiert #316

9. März 2010

“Scar tissue is stronger than regular tissue. Realize the strength. Move on.”
(Henry Rollins, via)