zitiert #378

24. August 2010

“We have a choice everyday: to act on yesterday’s good intentions or to get an early start on tomorrow’s regret.” (Robert Brault)

Fund

24. August 2010

(via)

zitiert #377

24. August 2010

“Friendship is born at that moment when one person says to another: “What! You too? I thought I was the only one.”” (C.S. Lewis)

zitiert #376

24. August 2010

“We are all born ignorant, but one must work hard to remain stupid.” (Benjamin Franklin)

zitiert #375

24. August 2010

“Everybody lies. The only variable is about what.” (Dr. House)

zitiert #374

24. August 2010

“Some things, however, are true no matter how hard you might try to block them out, and a lie is always a lie, no matter how prettily told. Some doors, once they’re opened, can never be closed again, just as some trust, once it’s been lost, can never be won back.” (Alice Hoffman)

Fund

23. August 2010

(via)

Der richtige Zeitpunkt

23. August 2010

Ein Text über Liebe, Freundschaft und das Erwachsenwerden. Oder vielleicht auch nicht.

Die letzten beiden Wochenenden waren voll von magischen Momenten, weswegen es mir bis jetzt nicht gelang, sie auch in Worte zu fassen. Da wäre das Open Flair, das ich nur zum Campen aufsuchte. Und ich muss sagen: Scheiße nein, ich werde nie wieder nur zum Campen auf ein Festival fahren, das ist der größte Unsinn, den man machen kann. Denn man verblödet heimlich still und leise auf dem Campinggelände, während andere sich wenigstens bei der Musik ein bisschen abreagieren können.

Apropos Musik…

Scheißekalt war´s, abgesehen von der Nacht zum Samstag, aber da machten die Temperaturen mir nichts aus, was möglicherweise am Alkoholpegel lag. Ich begründe übrigens die Tatsache, dass ich diesmal nicht um 00.35 Uhr schon in meinem Zelt gelegen und friedlich geschlummert habe, damit, dass meine körperliche Leistungsfähigkeit stark… also wirklich ganz ganz stark zugenommen hat.

Wenn ihr mich jetzt fragen würdet, was ich drei Tage lang überhaupt gemacht habe, würde ich auf dieses Video hier verweisen.

Das ist John. Voll laser wie er abgeht. Und ich möchte einfach mal für die ganze Gruppe sprechen, wenn ich sage: Wir lieben John. Ich würde ihn nicht als klassischen Kaputten bezeichnen, seine Awesomeness ist viel komplexer und, wie gesagt, nicht so leicht in Worte zu fassen. Allerdings gäbe es da in Bezug auf John trotzdem etwas, das ich gerne sagen möchte.

Sebassssstian!!!!!! Mmmmmhhhh!!!!!!!

Ich habe es selten erlebt, dass ich einen akuten Lachkrampf bekomme, nur weil jemand schön hinfällt oder Tiergeräusche macht. Man fühlt sich schlagartig ins Kleinkindalter zurück versetzt und mir ist bisher nicht klar, ob es daran liegt, dass die Systeme ohnehin tagelang im Sparmodus laufen, was sich vor allem auf Denkvermögen und Sprachzentrum auswirkt, oder ob es wirklich so lustig ist.

Was habe ich also mitgenommen von diesem Open Flair 2010? Nun, rosafarbene Spongebob-Tshirts stehen wahrlich nicht jedem. Es gibt wirklich Menschen, die gehen barfuß auf ein Dixi-Klo (wtf). Und es ist immer so, dass auf Festivals, Jugendfreizeiten oder Klassenfahrten im letzten angebrochenen Drittel der Zeit alle komisch werden und irgendwie das Beste aus sich rausholen.

Was jedoch viel wichtiger ist: Nach dem Open-Flair-Wochenende, kam das Birthday-Bash-Wochenende, das sich nur mit Worten wie “Außerirdische”, “Bewusstseinserweiterung” und “feindliche Übernahme” erklären lässt.

Dome feierte also seinen 25ten Geburtstag. Und zunächst war alles unauffällig. Mit unauffällig meine ich, dass die, von denen man es kennt und erwartet, die Tanzfläche belagerten und die, von denen man es kennt und erwartet, an den Stehtischen ausharrten. Faszinierenderweise trafen in dieser Scheune ja viele unterschiedliche Gruppen mit unterschiedlichem sozialen Hintergrund aufeinander. Das war wahnsinnig aufregend.

Zum Beispiel ereignete sich zwischen Dome´s PPP-Buddy Niklas, mit dem er bald eine WG in Reutlingen gründen wird, und mir folgender Dialog, dessen Witz man nur verstehen kann, wenn man ich oder jemand vergleichbares ist. Oder arbeitslos. Oder was weiß ich. Also, folgender Dialog:

Niklas: “Was studierst du so?”
Franzi: “Ich studiere nicht. Ich arbeite.”

Da hab ich mich erstmal innerlich überschlagen vor Vergnügen und mir gewünscht, dass irgendjemand jetzt um die Ecke kommt und die Zutaten für den Geoffrey endlich zusammen hat und wir uns alle zusammen vor eine Wand aus Fell stellen und endlich anfangen zu leben. Anyway… ich glaub der Niklas ist ein guter Typ. Vielleicht hätte der Dome ihm vorher mal sagen müssen, dass er mich so ziemlich alles fragen kann, außer was ich studiere.

(Ich bin Gelegenheits-Soziologie-Studentin. Und meine Gegenfrage auf all eure Fragen lautet: “In welcher Welt lebt ihr und wenn ja, ist es da schön?” Ein Diplom oder etwas Vergleichbares hab ich nicht nötig, ich war schon immer immun gegen Gruppenzwang.)

Dome´s Rede wurde von Greifvögelgeräuschen unterbrochen und die universelle Frage, die bereits relativ zu Anfang die Partyrunde beherschte, war “Was, Pimmel, was?” Und wenn ihr einfach mal ein bisschen einlenken, zur Ruhe kommen, in euch reinhorchen würdet, dann würdet ihr erkennen, dass es oftmals keine andere Möglichkeit gibt, als den Bemerkungen anderer Leute mit einem grundsoliden “Was, Pimmel, was?” zu begegnen.

Doch wir waren bei den Außerirdischen… und irgendwann um Mitternacht herum passierte etwas. Wie erkläre ich das jetzt? Es gibt noch nichtmal Fotos davon. Also, es passierte etwas. Ich kam vom Klo wieder. Und da lief grad dieses Lied. Dieses dödödödödödamdam. Ihr wisst schon. Und drei, vier Stunden später haben wir uns dann ein Taxi bestellt, nachdem ich mir mit Hermann und Benni R. noch den übelsten Kokosscheiß geteilt habe und währenddessen im Hintergrund Musik des A-Teams lief. Ich liebe es, wenn ein Plan weder funktioniert, noch sonst irgendwas, sondern sich in einer Weise verselbstständigt, die allen die Augen öffnet.

Wie erklärt man unbeteiligten Lesern, dass sich auf der Tanzfläche, drölf, sechzehn verschiedene Tanzstile zu einer großen Spacko-Parade vereinten, von der man unseren Kindern noch erzählen wird, die in dieser Nacht über unseren Köpfen gezeugt wurden.

Ja, das weiß ich auch nicht, jedenfalls war das die großartigste Party des Jahres und jeder, der sie vorzeitig verließ oder gar nicht erst aufsuchte, den hat das natürliche Ausschlussverfahren ohnehin nicht berücksichtigt.

Was mich zum nächsten Tag führt. Was mich nach Röddenau führt. Was mich in das Maisfeld führt. Denn das Maisfeld ist der Rede wert. Ich will euch jetzt mal was sagen. Nie hat ein Mensch es mehr verdient, gefeiert zu werden, als ich in diesem Moment.

Und es ist mir egal, dass das Tierfutter ist und dass man das eigentlich nicht macht. Und dass meine Stiefel am nächsten Tag ausgesehen haben wie Sau. Ich habe einen Köpper in das Maisfeld gemacht, eigentlich mehrere Köpper, und das war richtig gut. Jetzt noch ein kleiner Tipp an den Veranstalter. Wenn ihr die Bands in Zukunft genau zwischen Pommesbude und Toilette positioniert, habt ihr volles Haus. Weil gegessen wird immer. Und das andere auch.

Man könnte meinen, dieser Text entstand im Delirium. Aber nein, ihr irrt gewaltig. Und nun stellt eure Scheiß Computer aus, geht vor die Tür und feiert euch mal wieder ein bisschen selbst.

zitiert #373

10. August 2010

“And I’ll be here by the ocean
Just waiting for proof
that there’s sunsets and silhouette dreams.
All my sand castles fall
like the ashes of cigarettes
And every wave drags me to sea.

I could stand here for hours
Just to ask God the question,
“Is everyone here make-believe?”
With a tear in His voice, He said,
“Son, that’s the question.”
Does this deafening silence
mean nothing to no one but me?”

(Mayday Parade, via)

zitiert #372

10. August 2010

“We can’t all be heroes because someone has to sit on the curb and clap as they go by.” (Will Rogers)