Archive for the ‘musik & medien’ Category

Arcade Fire – We used to wait

Mittwoch, September 1st, 2010

Mir ist zwar bis jetzt noch nicht ganz klar, ob mir “The Suburbs” wirklich zusagt und ich es auch so in den Himmel loben sollte, aber das hier ist schonmal irgendwie ein Über-Lied.

Shout Out Louds covern “Is there a ghost”

Freitag, August 27th, 2010

Welches ist eines der schönsten Lieder aller Zeiten mit einem der wunderbarsten Videos? Dieses hier natürlich. Die Shout Out Louds, die meiner Meinung nach vor drei Jahren mit “Our ill wills” eines der tollsten Alben des Jahres rausbrachten, haben sich der Sache angenommen und das ganze ein wenig umgestaltet, unter anderem singen sie auf Schwedisch. Das klingt dann so:

Shout Out Louds – Spöken from Ted Malmros on Vimeo.

(via)

Paul Smith – Da war doch was! (Solo-Debüt “Margins”)

Montag, August 9th, 2010

Obwohl ich im letzten Jahr sozusagen dran vorbeigehört habe,denn ihr aktuelles Album hat mich nicht unbedingt von den Socken gehauen,  zählen Maximo Park immer noch zu meinen allgemeinen Lieblingsbands. Books from Boxes, Apply some pressure – Mehr muss ich dazu eigentlich gar nicht mehr sagen. Es ist die Kombination aus eingängigen, schönen Melodien, wahnsinnig guten Texten und der Stimme von Frontman Paul Smith. Und den gibts ab Oktober solo. Wie auf nicorola zu lesen ist, entstand das gute Stück während der letzten Jahre in Zusammenarbeit mit Kumpel Andy Hodson (Ich weiß nicht, ob man ihn kennen muss)  und wird ein bisschen poppiger klingen. Für mich hört sich das gut an. Und jetzt nochmal für alle…

Bonaparte – Boycott everything

Sonntag, Juli 25th, 2010

<3

Hitze. Schnaps. Muskelkater. Hitze. Affenhitze.

Montag, Juli 12th, 2010

Freitag. Ich darf früher nach Hause. Die Sonne knallt. Ich besuche meine Lieben daheim. Mama macht Erdbeermarmelade. Papa steht oben ohne im Garten und streicht Latten. Ich frage meine Mutter, was an Schnaps im Haus zu finden ist, weil ich gleich ein Interview mit Lars hab.

Lars arbeitet bei quu.fm und für die hab ich, nachdem ich vor einigen Wochen in einer e-mail von Christina aka Antonia Montana gefragt wurde ob ich Bock darauf habe, eine Playlist zusammengestellt, die sie Montagabend um 21 Uhr eine Stunde lang spielen werden. Den Schnaps brauche ich, weil ich sonst kein vernünftiges Wort rausbringe. Es stellt sich dann heraus, dass Lars ein netter Kerl ist, der nicht mit mir schimpft, wenn ich Unsinn rede oder ins Stocken gerate. Auf meine Frage hin, ob es nicht schlimm ist, dass ich mich am Telefon anhöre wie eine 8jährige, sagt er, dass es nicht so tragisch ist und dass ich nur ein bisschen leise spreche. In diesem Sinne nochmal Gruß nach Hamburg. Ich hoffe ihr schneidet die Stelle raus, in der ich erzähle, dass Bobby Long ein guter Freund von Robert Pattinson ist, weil es ziemlich uncool ist einen Twilight-Darsteller im Gespräch mit einem Radiomoderator zu erwähnen.

Eigentlich will ich jetzt ins Fitnessstudio. Papa findet meine Motivation verdächtig. Ich finde mich selbst auch verdächtig und beschließe, einfach nach Hause zu fahren und noch ein bisschen über meine Motivation nachzudenken und dabei einen Salat zu essen. Ich verzichte sogar auf die fette Joghurtsoße. Das ist die halbe Miete, nicht wahr? Nachdem ich mir sicher bin, dass ich jetzt nicht mehr vor die Tür gehe bei dieser verdammten Hitze, lege ich mich atzenmäßig aufs Sofa. Schade dass ich kein Bier im Haus hab. Dann klingelt es an der Tür.

Meine Cousinen statten mir einen spontanen Besuch ab. Sie übersehen höflich, dass ich ein unheimlich legeres Oberteil in Regenbogenfarben trage und aussehe als hätte ich gleich ein Vorstellungsgespräch bei den Glücksbärchis. Dafür bewundern sie meine Wohnung. Der wunderbare Balkon. Die Winkel in Küche und Wohnzimmer. Das große Schlafzimmer. Und dass ich tatsächlich eine Badewanne habe. Auch die Lampe aus den 70ern von der Vormieterin, die ich irgendwie noch nicht abgehangen habe, und der Toaster (ein Erbstück meiner Eltern, toastet besser als diese ganzen Hightech-Toaster) finden Beachtung.

Samstag. Ich werde wach, wälze mich ein bisschen, stehe auf und tue Hausfrauendinge um mich nach einer kleinen Abkühlung mit Atul Gawande auf den Balkon zu setzen. Es scheint der heißeste Tag des Jahres zu sein. Da kommt mir eine großartige, ja ich möchte fast sagen, brillante Idee. Ich setze mich ins Auto und fahre ins Fitnessstudio. 30 Minuten Aufwärmtraining. 30 Minuten Muskelaufbau gemäß Trainingsplan. 30 Minuten extra fit. Weil ich dabei Musik der Vengaboys, Chartskatastrophen aus den 90ern und Loveparade-Hymnen im Ohr stecken habe, kommt mir das ganze vor wie ein Kinderspiel. Ich hab die Geräte größtenteils für mich alleine und beschließe, in Zukunft vor allem bei Schnee und Hagel, Blitz und Donner und strahlendem, brütend heißem Sonnenschein trainieren zu gehen.

Zurück im Ghetto beschließe ich, mir die Haare zu färben und ein bisschen halbherzig zu bügeln. Mit einer halbstündigen Verspätung fange ich C. auf der Straße ein, die erste Halbzeit gucken wir im Cube, die zweite beim Public Viewing in Rö. Das Bier schmeckt zwar sensationell gut, bedauerlicherweise gibt es jedoch keinen Schnaps. Es geht ins Bonkers, wo mir nach zwei Stunden bewusst wird, dass ich jetzt nach Hause gehen sollte. Zu Hause bietet sich den Einrichtungsgegenständen ein Schauspiel [Filmriss] …

Sonntag. Ich lebe. Das ist gut. Das ist sehr gut. Ich meine, darauf kann man aufbauen, da kann man was draus machen. Nur wie? Meine Organe verweigern mir ihren Dienst. Mein Schädel brummt. Der Muskelkater ist kaum auszuhalten. Die Sonne knallt mir auf die Birne. Ich habe Durst, meine Zunge ist eine Wolldecke, ich möchte kotzen, kann mich aber nicht bewegen, gleich kommt meine Schwester um mit mir an den Edersee zu fahren. Ich schaffe es zu duschen. Ich stelle fest, dass mir das Oberteil vom Bikini zu klein geworden ist. Wahnsinn.

Ich erkläre meiner Schwester die Situation. Dass ich Muskelkater hab, und Bauchschmerzen. Dass ich gesoffen hab und meine Brüste gewachsen sind und dass es zu heiß ist. Sie versteht mich. Sie versteht mich voll und ganz. Also fahren wir nur heim, Familiengrillen, und dann mache ich nocheinen dreistündigen Abstecher nach Schreufa, wo es um Pocket Bikes, brennende Zelte, Kühlschränke und Geburtstagspartys geht. Zu heiß zum Denken. Zu heiß zum Essen. Scheiße es ist eigentlich sogar zu heiß zum Schwitzen.

Abends überlege ich, ob ich auf dem Balkon schlafen soll. Aber schnell stelle ich fest, dass es da nicht wesentlich kühler ist. Also schlafe ich bei weit offenem Fenster und lausche die ganze Nacht lang den Geräuschen und Stimmen unten auf der Straße. Was an sich nicht dramatisch wäre, aber es ist Montag und da ist stundenlanges Wachliegen eher lästig.

Montag. Es ist heiß. Es ist so heiß, dass ich nicht mal wirklich Lust habe zu schreiben. Ich werde später meinen Balkon ausmessen und mir dann ein Planschbecken kaufen. Natürlich werde ich die Wohnung überschwemmen und damit irgendetwas kaputt machen, aber das ist mir egal. Solltet ihr mich heute Abend auf quu.fm hören und feststellen dass ich lalle: Das war der Schnaps. Und meine Stimme klingt in Natur nicht ganz so kindlich und glockenklar wie ich vermute, dass sie am Telefon geklungen hat. Solltet ihr feststellen, dass ich irgendwie schwachsinnig daher rede: Mein Gott, das war euch doch vorher schon irgendwie klar.

Weitere Infos und die Playlist findet ihr auf quu.fm/indigoidian.

40 Jahre Glastonbury

Donnerstag, Juli 1st, 2010

Wer jetzt nicht schlucken oder ein bisschen heulen musste, weil diese Bilder so schön sind, der ist ein hirntoter Vollidiot. Ich fürchte mich ja vor Menschenmengen. Und vor der Ferne. Und vor meiner eigenen körperlichen Verfassung*, die mich manchmal davon abhält, Berge zu versetzen. Und davor erdrückt zu werden oder einen Hitzschlag zu bekommen und niemand bemerkt es und man lässt mich dann einfach da liegen. Aber das… ehrlich, ich hab Tränen in den Augen, wenn ich sowas sehe. Schaut euch diese bildschönen Bilder des 40. Glastonbury Festival an und legt euch ein paar Taschentücher zur Seite. (via)

*Übrigens: Ich hab heute tatsächlich einen Termin im Fitnessstudio. Der 01. Juli wird später mal als nationaler Feiertag in die Geschichte eingehen.

3 Filme für 9 Euro

Donnerstag, Juli 1st, 2010

Mit Filmen ist das so eine Sache. Ich schau mir lieber in netter Runde Filme an und werfe mir Häppchen rein, begleitet von alkohol- oder koffeinhaltigen Getränken, als vorzugeben, dass ich eine Partysau bin, die es schön findet, innerhalb von 3 Stunden 7x die Lokalität zu wechseln und sich saufend, kotzend und leicht erregt auf der Tanzfläche auf dem Boden zu wälzen. Ich mag Filme, aber man muss sich auch von welchen trennen. Meine Sammlung ist im Vergleich zu anderen unbedeutend. 35 Filme stehen in meinem Regal, aber vermutlich bin ich eines der letzten Kinder in Deutschland, das 35 Filme besitzt, die alle mit richtigem Geld bezahlt wurden. Ich hab sie nicht auf dem Rechner, sie stehen in meinem Regal, ich will sie angucken können.

Aber wisst ihr, was mich unruhig werden lässt? Wenn darunter Filme sind, die ich irgendwann gar nicht mehr so toll finde. Oder Filme die jeder toll findet, ich schaue sie mir vorsichtig an und denke: Wtf? Wenn ich groß bin will ich eine Sammlung haben mit Filmen, die von mir alle wenigstens 4 von 5 Sternchen bekommen haben. Also verkaufe ich welche. Zumindest würde ich das gerne.

6 Filme für 20 Euro 4 Filme für 14 Euro, 3 Filme für 9 Euro, einzeln kosten sie 5 Euro. Wer von euch sie haben möchte (Für sich oder die Freundin oder die ganze Familie), der möge sich in den Kommentaren oder via email (franziseibel@t-online.de) bei mir melden.

1. Bube, Dame, König, Gras
Guy Ritchies Regiedebüt. Aus irgendeinem Grund gefällt mir “Snatch” jedoch um einiges besser. Viele sehen das aber eher andersrum.
2. Coco Chanel – Der Beginn einer Leidenschaft
Niemand wollte mit mir ins Kino. Niemand. Die Bilder sind toll, Audrey Tautou qualmt den ganzen Film über und man kann sich an ihr irgendwie nicht sattsehen. Trotzdem hätte ich mir ein bisschen mehr erhofft.

3. Léon, der Profi
Ich hab mir diesen Film letzte Woche bestellt. Weil ich es nämlich nicht mehr ausgehalten hab, dass es da draußen Leute gibt, die ihn toll finden. Ich wollte herausfinden, warum das so ist. Leider bin ich zu keiner vernünftigen Antwort gekommen.

4. Im Winter ein Jahr
Karoline Herfurth – Ich liebe sie. Die Szenen mit ihr und Josef Bierbichler sind die schönsten, da sind wir uns alle irgendwie einig. Trotzdem bekommt der Film von mir nur 3 Sternchen. Er hinterlässt ein beklemmendes Gefühl. Ich mag es ja, wenn Filme einen tieftraurig machen. Aber wenn sie nur ein beklemmendes Gefühl hinterlassen… Ich weiß nicht. Es sei angemerkt, dass es trotz allem ein schöner deutscher Film ist.

5. Der Club der Teufelinnen
Ich musste ihn mir kaufen, es ist nämlich einer meiner Lieblingsfilme der 90er Jahre. Und ich mag Diane Keaton. Hab ihn mir noch 5x angeschaut und jetzt ist mal gut.
6. Verschwende deine Jugend
Ich weiß ja nicht, was ich von dem Film halten soll. Jeder findet ihn so ein bisschen toll. Tom Schilling, Jessica Schwarz, Robert Stadlober – das ist ja auch toll. Ich könnte ihn auch behalten, will ich aber eigentlich gar nicht.

(Ok, auf dem Bild sind 7 Filme. “12 Winter” ist mit Jürgen Vogel. Den kann man eigentlich nicht verkaufen. Je nachdem wie viele Filme ich wegschicke, kämen noch Versandkosten von 2 bis 4 Euro hinzu.)

Surfer Blood – Swim

Dienstag, Juni 29th, 2010

Charlie Winston – Boxes

Montag, Juni 28th, 2010

Mark Ronson & The Business INTL – Bang Bang Bang

Mittwoch, Juni 23rd, 2010