Archive for the ‘mode & mädchenecke’ Category

H&M Garden Collection – Man sieht den Garten vor lauter Blumen nicht

Mittwoch, Januar 6th, 2010

H&M baut seine Organic-Cotton-Linie aus und beschert uns ab dem 25. März die Garden Collection. Klingt putzig, ist es bisweilen auch. Ich bin mir noch nicht sicher, was ich von den Teilen halten soll, einige davon sind schreiend blumig und bunt, wobei ich das hier zum Beispiel schon so dermaßen bunt und blumig finde, dass es schon fast wieder interessant wäre.


Aber wirklich kaufen würde ich mir davon nichts. Warum gibt es eigentlich keine weißen, etwa knielangen, mädchenhaften, Sommerkleider mehr? Ohne Ärmel, mit normalem Ausschnitt, das schön fällt und nicht aussieht wie eine Uniform. Beängstigende Zustände sind das.  (Die Frage stelle ich mir wegen dem Beitrag hier auf cool outfit)

Bloggerin des Jahres

Mittwoch, Januar 6th, 2010

Wie ihr euch vielleicht jetzt nicht denken könnt, bezieht sich der Titel auf mich selbst. Humbug, werdet ihr sagen. Jetzt schnappt sie über!

Von wegen. Das war nicht meine Idee. Im Dezember rief die Mädchenmannschaft ihre Leserinnen und Leser dazu auf, Bloggerinnen vorzuschlagen, die ihrer Meinung nach den Titel “Bloggermädchen 2009″ verdient hätten.

Aus diesen Vorschlägen wurden dann 25 Blogs nominiert, die bis zum 31. Januar zur Wahl stehen. Ihr dürft drei Stimmen abgeben und eine davon könnt ihr mir geben, was zwar nicht zwingend notwendig, aber eine kleine Nettigkeit eurerseits wäre.

Wenn ihr euch jetzt fragt, warum ausgerechnet ich neben vielen anderen, gut geführten Blogs auftauche, die zum Teil ein “richtiges” Schwerpunktthema haben und nicht so chaotisch und pubertär geführt  sind wie dieser hier – einfach weil da erwachsene Frauen schreiben und nicht ein Rumpelstilzchen wie ich – dann habe ich die Antwort für euch.

Keine Bloggerin flucht und schimpft wie ich. Gäbe es hier in Frankenberg eine Pferderennbahn, man könnte mich als den Charles Bukowski unter den weiblichen Bloggern bezeichnen. *

Ich finde diesen selbst aufgestellten Vergleich völlig legitim. Natürlich ist das hier zum Teil ein Haufen Girlie-Scheiße. Ich meine, wo willst du diesen Blog denn sonst einordnen? Politik? Mode? Sport? Verbaler Kampfsport vielleicht. Na und?

Es ist ja auch eine Art Befreiung, oder nicht? Dass man als unverheiratete Frau im 21. Jahrhundert öffentlich fluchen und ein bisschen sensibel sein und einen Job machen kann. Vor allem: Man kann fluchen und einen Beruf ausüben UND Interesse zeigen für Schuhe, Zeichentrickfilme, Penisse, Inneneinrichtung, Brandwein. Das sollte eigentlich selbstverständlich sein. Ist es aber nicht. Die Frauen heutzutage, egal welcher Altersklasse sie angehören, sehen das zum Teil nicht als selbstverständlich genug an. Manche von ihnen verkörpern eine Art ehrgeizige eloquente Perwoll-Mentalität und würden sich den Arsch Hintern  aufreißen in allen Lebenslagen “Contenance” und “Haltung” zu bewahren, freundlich zu sein, umgänglich, weich.

Manchmal frage ich mich: Wozu?
Wenn ihr euch das auch manchmal fragt, gebt eure Stimme ab. Fick die Polizei.

* Wir brauchen hier eine Pferderennbahn und einen After-Work-Waschsalon, in dem man Getränke bekommen und Trash-Musik hören und sich auf sein zukünftiges Leben als alkoholabhängiger Arbeitslosengeld II-Bezieher vorbereiten kann. Denkt halt mal drüber nach.

Kristen Stewart. Oder: Warum gelangweilte und deplatziert wirkende Menschen im Jahr 2009 endlich eine offensichtliche Daseinsberechtigung haben.

Dienstag, Dezember 29th, 2009

Ich habe am Wochenende überlegt, ob ich einen ellenlangen Twilight-Artikel schreibe, nun da das Jahr sich dem Ende zuneigt und man doch mal zurück blicken sollte auf das, was uns am meisten bewegt hat. Und das war nunmal diese Vampirgeschichte. Das Beste an dieser Twilight-Hysterie ist eigentlich gar nicht Robert Pattinson, sondern seine Filmpartnerin Kristen Stewart. Sie ist die einzige Hollywood-Schauspielerin, die mir bekannt ist, die auf dem roten Teppich selten perfekt aussieht, die seit ihrer Rolle als Joan Jett eine unmögliche Haarfrisur hat, die privat lieber Chucks oder quietschbunte, abscheuliche Treter trägt als bunt lackierte Nägel in niedlichen Peeptoes und anderem Mädchen-Gedöns und die immer unglaublich gelangweilt, desinteressiert, deplatziert und trotzdem ein bisschen arg nervös wirkt. Das macht sie für mich zu meiner besten Leinwand-Freundin im Jahr 2009, denn durch sie haben desinteressierte, deplatzierte Frauen endlich irgendwie eine Daseinsberechtigung. Kristen, du und ich, wir sollten mal zusammen ein Bier trinken gehen.

Ich werde also, ihr könnt jetzt aufatmen, keinen ellenlangen Twilight-Bericht schreiben, sondern einfach nur Bilder dieser völlig orientierungslosen, aber wunderbaren und ausgesprochen talentierten jungen Dame hier posten.

Eigentlich wollte ich nur das Bild hier oben posten, weil es mir so gut gefällt.

Mmmhh… also ich glaube Kristen Stewart ist das Gegenteil von Taylor Mommsen.

Seht ihr die Mundwinkel? Das sind mal Mundwinkel. Ich finde das teilweise echt gut.


Der etwas leidende Gesichtsausdruck – fantastisch.


Socken über der Hose. Ich wünschte hier würde mal jemand, der in ihrem Alter ist,  so rumlaufen. Fehlanzeige. Alle Ed Hardy verseucht oder auf dem Sex and the city “Ich habe jetzt verdammt nochmal das Sexappel einer reifen, erfolgreichen 15 Jahre älteren sexy Lady” Trip. (Nicht dass Socken über der Hose unter ganz objektiven Gesichtspunkten SCHÖN aussehen. Aber es wär ja mal was)

In Ordnung, ich beende diesen kleinen Ausflug jetzt besser mal, und zwar mit einem Bild von Kristen Stewart zusammen mit Schauspielkolleginnen Blake Lively, Emma Roberts und Amanda Seyfried. Ein wunderbares Motiv.

Mark Seliger für vanityfair,
die anderen Bilder hab ich unter anderem hier gefunden.
P.S. Verzeiht mir, fürs Jahr 2010 habe ich mir vorgenommen wieder mehr eigenes beizutragen, auch wenn die Zeit da nicht auf meiner Seite ist. Wir werden sehen.

MGMT & Co modeln für die Vogue

Freitag, Dezember 18th, 2009

In der Januarausgabe der Vogue werden uns Gesichter begegnen, die wir normalerweise nicht mit Mode, sondern eher mit Musik in Verbindung bringen: Vampire Weekend, MGMT, The Horrors, Chester French und Mika sind unter anderem in Entwürfen von Marc Jacobs und Raf Simmons zu sehen. Mir ist ja egal, von wem die Entwürfe jetzt genau sind, die Fotos sind jedenfalls ganz interessant anzuschauen. (via)

Weitere Bilder gibts bei ohnotheydidnt

Mädchens…

Freitag, Dezember 11th, 2009

(via)

1. Ich mag die Farben.
2. Ich würde gerne so aussehen wie eine der beiden und hätte dann gerne eine Freundin, die so aussieht, wie die andere der beiden. Das ist jetzt aber nicht direkt ein Wunsch von mir…

Ich hätte nur gerne eine Freundin, die genauso ist wie ich – nur anders. Ihr versteht schon. Mit der ich Klamotten tauschen kann, nicht nur weil sie mir passen würden, sondern weil ich sie auch anziehen würde. Die dieselben Filme mag wie ich und nicht guckt wie ein Lama, wenn ich mal schweigsam oder melancholisch oder mental auf der Stufe einer siebenjährigen bin. Natürlich würden wir nicht so kurze Röcke tragen wie die beiden da oben. Außerdem würde sie meine Begeisterung teilen und unterstützen, wenn ich wieder einmal schwärmerisch von einer ultimativen großen Pyjamaparty* in irgendeiner Turnhalle oder wo auch immer schwärme.

*Ich werde meinem Wunsch, irgendwann mal diese Party tatsächlich erleben zu können, demnächst sicher noch einen eigenen Blogeintrag widmen. Große Träume verdienen eigene Blogeinträge.

Schuhe. (Das muss als Überschrift zunächst reichen)

Samstag, November 28th, 2009

Ich habe mir ja geschworen, dass ich für 2010 keine Schuhe mehr brauche. Sowas aus dem Mund einer Frau ist in etwa vergleichbar mit der Aussage eines Mannes, wenn er sagt “Ich werde in 2010 einfach mal versuchen, nicht zu onanieren.” Hallo?? Onanieren ist wichtig und gesund!!!

Schuhe auch. [Sie grummelt] Und wenn man im November 2009 schon weiß, welches die ersten Schuhe sein werden, die man sich im nächsten Jahr kauft, dann ist das natürlich fantastisch.

Es gibt diese wunderschönen Dinger gerade eh nur in meinen Größen. Sollte es sie nicht mehr geben, wenn ich sie mir am 15.01.2010 bestelle, werde ich die Geschäftsführer anbetteln oder sonstwie jammern. Und wo wir schonmal dabei sind…

Das Gute an schmalen kleinen Füßen ist ja, dass Schuhe in der eigenen Größe nie ausverkauft sind. Zu finden gibt es die Teile neben den anderen üblichen verdächtigen beim dealer-shop. Ist noch recht neu und muss an der ein oder anderen Stelle noch gefüllt werden, aber abgesehen von den Schuhen würde ich auch jedes einzelne Tshirt kaufen.

Eat this!!! Oder: Mein Lieblings-Kleidungsstück ist von C&A.

Donnerstag, November 26th, 2009

Mich stört etwas. Obwohl ich es als eine Bereicherung – auch für mich selbst – sehe, dass es mittlerweile so viele Fashionblogger gibt, habe ich bisher noch nicht diejenigen ausfindig machen können, die sich überwiegend in zunächst “langweilige” vielleicht sogar gute alte deutsche Marken kleiden, die nicht so recht ins Geschehen passen. Sucht mal wahllos in zehn Blogs nach einem Outfit-Post, unter dem steht “Cardigan C&A”. Da steht meistens irgendwas was in die Richtung Topshop, COS, Urban Outfitters, Zara, Monki oder Flohmarkt geht.

Es erscheint mir auch ohne großes Nachdenken logisch, denn da findet man großartige, zum größten Teil relativ günstige Mode und man muss dafür auch gar nicht das Land verlassen, weil es den Kram im Internet oder in diversen Städten zu kaufen gibt. Wobei ich sagen muss: Die Auswahl bei Zara in Kassel ist irgendwie schrecklich. Ich finde da nie was. Und dann denke ich mir meistens: Scheiß drauf, sowas ähnliches findest du bei H&M sowieso gleich in ähnlicher Form und wahrscheinlich ist es da 10 Euro günstiger. Ich verlasse dann fluchtartig den Laden. Immer. Aber darum geht es ja nicht.

Es geht darum, dass mir in den letzten Wochen aufgefallen ist, was es bisweilen an tollen Kleidungsstücken in Läden bzw in den Online-Shops zu kaufen gibt, was von vielen gar nicht wahrgenommen wird. Marken, die man vor zwei Jahren noch belächelt hat – ich sage nur Pimpkie – haben mittlerweile tatsächlich Sachen in ihrem Sortiment, die man tragen kann, ohne sich selbst ohrfeigen zu müssen.

Ich persönlich kaufe zu 90% nur noch online ein. Das ist so entspannend. Und natürlich gefährlich und teuer, aber lange nicht so nervenaufreibend wie einkaufen da draußen auf der Straße. Die Hitze zwischen den Kleidungsständern. Und dann all die hysterischen Mädchen die beim Shoppen so aussehen wie ich in der Disco. Die tatsächlich Lidschatten auflegen, weil sie beschlossen haben ein Tshirt und eine Kette zu kaufen. Online-Shopping ist entspannter. Du kannst dir einen Rotwein einschenken, eine Käseplatte neben die Tastatur stellen, klassische Musik auflegen und einfach drauflos klicken. Du schwitzt und frierst nicht abwechselnd. Du denkst dir nicht in der Umkleidekabine: Mein Gott, ich sehe so scheiße aus, ich müsste mir eigentlich mal Urlaub nehmen und mich tagelang unter die Sonnenbank legen. Und überhaupt… fett ist man ja auch noch. Dieser Arsch!!! Diese fleckige Haut! Die Cellulite! Die Haare stehen in alle Himmelsrichtungen ab. Not. Elend. Verderben.

Ihr wisst was ich meine.

Online-Shopping ist eine gute Sache. Aber ich wünsche mir wieder mehr alltägliche, unaufregende Mode. Schnäppchen und tolle Einzelstücke da wo man sie im Internet nicht erwartet. Eine Annäherung an Marken, die die meisten da draußen einfach ignorieren, weil sie mit ihrer Kreditkarte überall einkaufen können.

Meine Idee, dem ein bisschen mehr Aufmerksamkeit zu schenken kam, als Kathrin in ihrem Blogeintrag zum  Petra-Fotoshooting  erwähnte, dass sie eine Jacke von Bonprix trug. Tatsächlich Bonprix.

Warum kümmert sich niemand um sowas? Ich werde es ab sofort – gelegentlich, also bitte jetzt keine Angst bekommen – tun. Zumindest wenn es mir gerade in den Sinn kommt. Es ist mir auch wichtig zu erwähnen, dass es in diesem Blog weiterhin keinen roten Faden gibt (außer meiner frechen und bisweilen auch melancholischen Schnauze) und die Themenschwerpunkte sich mittlerweile ins Nirvana verabschiedet haben. Wen kümmert´s? Relevant waren wir nie, relevant werden wir auch so schnell nicht sein.

Ich habe diesen Eintrag als kleinen Hinweis geschrieben. Vielleicht vergesse ich auch morgen wieder, was ich eigentlich vorhatte. Guten Abend. Und mein Lieblings-Kleidungsstück ist tatsächlich von C&A. Ein brauner langer Cardigan, kleine Knöpfe an den Ärmeln. 15 Euro.

Blond. Braun. Wasauchimmer.

Donnerstag, November 19th, 2009

10 gute Gründe blond zu sein

1. Männer wollen sich mit dir paaren, allein auf Grund deiner Haarfarbe
2. Blonde Menschen wirken im ersten Augenblick freundlicher
3. Wenn du blond und blauäugig bist, kommst du später mal nicht in die Hölle, egal was du im Laufe deines Lebens so anstellst. Du bist unschuldig und rein. Und so.
4. Wahrscheinlich wirst du den dunkelhaarigen Mitbewerberinnen vorgezogen, vorrausgesetzt es herscht Punktegleichstand in der Kategorie Titten und Kompetenz.
5. Du wirkst fruchtbar und unschuldig zugleich, das ist von der Natur so vorgesehen. Egal ob sie dir die Eierstöcke entfernt haben und du dich durch sämtliche Burschenschaften der Gemeinde vögelst. (Nicht dass ich je den Elan dazu gehabt hätte) Es geht hier voll ums Prinzip und so.
6. Wenn du dumm bist, dann macht das nichts, denn das Klischee von der dummen, naiven Blondine hält sich in manchen Köpfen immer noch hartnäckig.
7. Du wirst, vorrausgesetzt du bist kein dickes Mannsweib, immer wieder einmal aussehen wie ein kleiner Eisvogel. (Also ganz ganz ganz selten. Aber immerhin. Gelegentlich) Es ist wundervoll. Männer mit Beschützerinstinkt werden dir über dein blondes Haar streichen und dir wohlgesonnen sein. Einfach weil du blond bist.
8. Die berühmtesten Frauen waren blond. Marylin Monroe. Marie Antoinette. Lady Di. Lady Gaga.
9. Blonde Frauen werden überall zuerst bemerkt. Egal ob sie besser aussehen als der Rest oder nicht. Das menschliche Augen nimmt blonde Haare zuerst wahr. Fragt mich jetzt bitte bloß nicht warum das so ist.
10. Wahrscheinlich haben blonde Frauen vor Gericht, wenn sie ihre Ehemänner ermordet haben, auch größere Chancen auf eine milde Gerichtsstrafe. Könnte ich mir jetzt einfach mal vorstellen.

10 gute Gründe braunhaarig zu sein

1. Gelbe Cardigans sehen jetzt nicht mehr albern aus
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5. Zoey Dechanel
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10. Mehr Sprungkraft.

Wie auch immer. Ich habe meine Locken vermisst. Ringellocken. Neulich sah ich alte Fotos durch und da sah ich dieses blasse Ding mit den dunklen glänzenden Locken und da wurde mein Herz schwer. Niemand, der mich noch nicht ganz so lange kennt, würde mir glauben, dass ich glänzende Haare haben. Sie sind die meiste Zeit meines Lebens blond, leicht gewellt und leblos gewesen. Ich hasse meine Haare. Mein Gesicht wird um einen halben Punkt hübscher, wenn ich mir auf meinen Scheiß Kopf eine Mütze setzen und somit das Elend verstecken kann. Aus diesem Grund mag ich Hüte und Mützen sehr. Sie schmeicheln Menschen mit Katastrophen-Frisuren.

Meine Naturlocken kamen jedenfalls deutlich zum Vorschein, als ich damals vor drei Jahren die Haare dunkelbraun hatte. Ich weiß gar nicht mehr aus welchem Grund ich sie mir eigentlich damals dunkler gefärbt hatte. Es war sicher was Psychologisches. Frauen + Haare = was Psychologisches.

Blonde Locken haben leicht den Asyl-Touch. Sie sind splissig und man müsste sich damit eigentlich die ganze Zeit vorm Arbeitsamt anstellen oder die ganze Zeit quengeln, dass man ein Alkoholproblem hat und das Kind in eine Pflegefamilie geben muss. Vor allem, wenn dann der Ansatz noch rauswächst. Ein Traum.

Man ist gezwungen, sich die Dinger meistens zu glätten. Ein aufwendiger Prozess. Und es wird nicht besser. Jeder, der mal beide Haarfarben ausprobieren durfte weiß, wie sehr Blondierungen die Haare zerstören.

Braune Haare dürfen ruhig ein bisschen lockig sein. Sie dürfen ruhig ein bisschen Grunge sein, das ist kein Problem. Wenn du mit blonden Haaren schon total versifft aussiehst, kriegst du mit dem gleichen Look in braun noch ganz gut die Kurve. Ich weiß das. Ich bin Experte, denn ich habe die höchsten Berge bestiegen und in die tiefsten Schluchten hinuntergesehen. Wisst ihr Bescheid.

Ich möchte mich also verabschieden. Von allen Männern, die auf blonde Frauen stehen. Und den Menschen,  die denken, dass braune Haare blass machen. Das ist ein Irrglaube, man sieht mit blonden Haaren nicht automatisch fröhlicher und sonniger aus. Ich möchte Auf Wiedersehen sagen allen Männern, von denen ich weiß, dass sie nur mit mir geschlafen haben, wenn ich blonde Haare hatte. Ein Mysterium.

Ja,  ich bin jetzt wieder braunhaarig. Ab einer gewissen Länge sind dann die Löckchen auch wieder da. Vergleiche mit Halle Berry Sarah Kuttner werde ich mir jetzt wieder anhören können. Einige Frauen werden in dem Irrglauben leben “Cool, jetzt hat die sich absichtlich noch hässlicher gemacht.” – dabei habe ich mich mit der erneuten Umstellung meiner Haarfarbe direkt in die Gruppe derer begeben, die das Pferdchen grundsätzlich von hinten aufzäumen. Auf Wiedersehen spontane Sexangebote. Hallo Seriösität. Nass und wild waren wir gestern, heute heißt es Punsch und Plätzchen. Auf Wiedersehen Prostitution, Hallo Bibliothekarfachangestelle oder wie das heißt. Auf Wiedersehen hot magentafarbene durchsichtige Tangas, hallo Miederhose in Altrosa.

Irgendwann gibts vielleicht ein Bild davon. Vielleicht auch nicht. Mal sehen. Was finden einige Männer eigentlich an Blondinen? Ich hab bis heute Probleme damit, das ernst zu nehmen irgendwie.

Übergangsjacke. Können manche ja total drauf abgehen. Ich zum Beispiel.

Montag, November 16th, 2009

Ich habe im Quelle Ausverkauf die beste ÜBERGANGSJACKE gekauft, die ein Mensch überhaupt besitzen kann. Olivgrün. No-Name-Produkt. Für fickdiepolizei 8,99 Euro. Lasst es euch auf der Zunge zergehen, atmet tief durch. 8,99 Euro. Eine Ü-ber-gangs-ja-cke für 8,99 Euro. Und die passt auch noch, sonst würde ich mich ja auch nicht so freuen. Es beruhigt mich. Ich muss mir im März keine Übergangsjacke mehr kaufen. Ich kann jetzt monatelang in Frieden leben mit der inneren Ruhe und Einsicht, dass der Kauf einer Übergangsjacke nicht mehr von Nöten ist. 8,99 Euro. Unglaublich.

Und wer jetzt denkt, dass all diese Einträge von mir das sichere Zeichen für den Untergang des Abendlandes sind und es nur einmal mehr zeigt dass wir hier einfach alle null journalistischen Anspruch haben und uns die ganze Zeit nur selbst feiern, dem sei gesagt:

Vollkommen richtig. Dennoch: Die Bedeutung von Übergangsjacken sollte nicht unterschätzt werden. Auch wenn Männer das Wort gar nicht kennen. Die kennen nur kalt = Jacke an (egal was für eine) und warm = Jacke aus. Manche Männer besitzen auch keine Pullover. Die besitzen ihr Leben lang nur Tshirts und eine Winterjacke.

Ich muss unbedingt eine Übergangsjacken-Erinnerungsfunktion hier einbauen, so eine pinkfarbene Leuchtschrift, die Mitte März plötzlich mit einem ohrenbetäubenden Lärm anfängt wie wild zu blinken und über den Bildschirm zu springen.

Vergessen Sie nicht, sich eine Übergangsjacke zu kaufen!

Hennes-und-Mauritz-Dinge, die ich haben möchte…

Mittwoch, November 11th, 2009

… obwohl sie sich konträr zu meinem herkömmlichen Geschmack verhalten.

Tötet mich von mir aus – Grund dazu hättet ihr nun allemal -  aber diese Tasche ist “abartig schön”. Ich bin fasziniert von ihr, ich sehne mich nach einer anständigen Mottoparty, bei der vielleicht abwechslungshalber auch mal “Crying at the discoteque” von Alcazar gespielt wird. Pailetten-Bombardement für 12,95 €. Ein Traum.