Archive for the ‘heimat- & kulturverein’ Category

Ja zugegeben, ich bin ein Großmaul.

Montag, Mai 4th, 2009

Aha. Mmmhh. Aha. Ähhh… Hatte ich wohl vergessen zu erwähnen, hatte ich wohl verdrängt. Kann es sein, dass ich Samstagnacht mit zwei Radio-Frankenberg-Moderatoren im Triton stand und irgendetwas sagte wie: “Na klar moderiere ich über Pfingsten mal die Morning-Show mit, ist doch gar kein Problem.” (weiterlesen…)

Back2Basics am 01. Mai im Triton

Mittwoch, April 29th, 2009

Ich will mal die Menschen im Umkreis freundlich drauf aufmerksam machen, dass am Freitag, dem 1. Mai, was stattfindet, was ihr nach Möglichkeit unterstützen solltet. Ich sage bewusst nicht “Das dürft ihr nicht verpassen!”, weil es hier um eine Sache geht, die zum Teil im Argen liegt und Aussagen wie “Es wird die größte Party des Jahres! Dieses Ereignis dürft ihr unter keinen Umständen verpassen!” immer völliger Blödsinn sind. Und warum da vielleicht etwas im Argen liegt – da kann vielleicht jeder mal bei sich selbst nachfragen. (weiterlesen…)

Heute Morgen stelle ich mir viele Fragen

Donnerstag, April 16th, 2009

1. Wo liegt eigentlich Rennertedings?
2. Wie oft muss man an so nem Ortsschild vorbeifahren um zu merken, dass da was anders ist?
2a) Wie oft muss der durchschnittliche Rennertehäuser dran vorbei fahren? Gibt es ihn überhaupt, den durchschnittlichen Rennertehäuser? Kann man da eine Definition festlegen? Was zeichnet den durchschnittlichen Rennertehäuser aus?
2b) Würden wilde Völker anderer wilder Ortschaften das früher bemerken?
3. Wäre es nicht ein großer Spaß, die Schriftzüge “Sodom” und “Gomorrha” zu nehmen und sie an die jeweiligen Ortsschilder von Röddenau und Schreufa zu hängen und vorsichtshalber ganz Bottendorf noch mit “Hottentotten” zu versehen?
4.  Wusstet ihr, dass Battenhausen und Buchenberg ein und dasselbe Dorf ist?
5. Wer tut eigentlich sowas? Das kann doch nur wieder von Leuten kommen, die zu viel Zeit oder zu wenig Hobbies haben. Meine Güte!!!! :)
6. Jemand, den ich gut kenne, hat mal gesagt, er würde gerne Rennertehausen an eine Anhängerkupplung dranhängen und ins Meer schieben. Ist das jetzt noch von Nöten, wo Rennertehausen offiziell in Rennertedings umbenannt wurde? Oder aber: Was würde das Meer davon halten?

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Übrigens habe ich schon seit Wochen den Wunsch, mal einen Stadtplan von Frankenberg hier zu veröffentlichen wie es von einem groß gewachsenen Kind gesehen wird. Mit kleinen Notizen und Bemerkungen. Zum Beispiel die Death Racing Zone auf der Siegener Straße.

Ich habe noch eine 7. und letzte Frage:
Kreisel-Grillen – unter welchen Bedingungen ist das erlaubt?
(Ich wette es ist unter den Bedingungen erlaubt, dass niemand sich mit einem Campingstuhl auf einen Kreisel setzt und da grillt. Aber Fragen wird ja wohl noch erlaubt sein.

Mir kommen gerade total viele kreative Ideen. Man könnte ein Buch über Frankenberg schreiben. Aber nicht irgendein Buch, sondern eben so ein… wie soll ich sagen… Kult-Buch. Diese Stadt zeichnet sich für mich ja vor allem durch die Menschen aus. Hier gibt es sonst nichts. Da ist eine tote Zone für alle zwischen zwanzig und dreißig Jahren. Eine Familie hat es hier gut, Kinder auch. Aber was machen die großen Kinder, die noch keine eigenen haben? Ich und du und die anderen. Was machen die? Sie tun komische Dinge und sehen diese komische Stadt. Und daraus kann man ein Buch machen. Das kann man dann für 20 Euro verkaufen. Anstatt langweilige, trockene Erklärungen über das Leben in dieser Stadt zu bieten, könnte man mal auf den Wochenmarkt der Landfrauen gehen und dort nachfragen, welche Marmelade am meisten verkauft wird. Irgendwo gibt es immer Menschen mit sonnigem Gemüt, die einem den Tag erfreuen und einfach irgendwas erzählen. Und auf die Sache mit der Marmelade komme ich, weil ich neulich meine Mutter fragte, warum es bei uns nie Apfel-Gelee gibt. (Das ist mein Lieblings-Gelee, vielleicht interessiert es ja jemanden). Sie sagte, den gäbe es so nicht zu kaufen, der wäre immer selbst gemacht. Und da dachte ich, dass ich mal auf Wochenmärkten vorbeischauen müsste um ein paar Gläser Apfelgelee zu kaufen. Und nichts daran meine ich ironisch. Es ist einfach so.

Mir würden auch auf Anhieb zehn Leute einfallen, die mit Interviews in dem Frankenberger Buch vertreten sind. Ich sollte da drüber nachdenken. Und auch meine Scheu vor Menschen endlich mal überwinden. Wenn man davon absieht, dass einige von ihnen komplette Vollidioten sind, sind Menschen eigentlich ganz annehmbar.

Ich verabschiede mich. Haltet die Augen offen. Verschließt euch nicht vor den Schönheiten der Natur. Auch nicht vor denen der plastischen Chirurgie. Freut euch über die neue Staffel von Grey´s Anatomy. Gebt öfter mal richtig Gas da wo eigentlich nur 50 erlaubt ist. Amen. (Foto: HNA)

Die 100 großartigsten Indie-Rock-Alben

Mittwoch, April 1st, 2009

Die Redaktion von Amazon hat eine Liste erstellt. Eine interessante Liste, wie ich finde, auch wenn ich für diese Liste eigentlich noch zu jung bin, höre ich doch erst seit neulich bewusst auch Musik ein bisschen abseits des Mainstreams. (via)

Die 100 großartigsten Indie-Rock-Alben aller Zeiten… (weiterlesen…)

Triton – Musikalische Ankündigung

Samstag, Februar 21st, 2009

Im März und April erwartet uns im Triton anlässlich der “Element of Sounds”-Eventreihe etwas Schönes. Den Anfang macht am 28.03.2009 Chris Montana. Vielen wird er ein Begriff sein, aufgelegt hat er schon quasi überall auf der Welt und das schon seit vielen Jahren. Ich würde sagen, super Sache, da gehen wir hin.

Im April, genau genommen am 24.04,  kommen Mark J Klak & Jon Henderson nach Frankenberg, besser bekannt als die Boogie Pimps. Ihren größten Hit “Somebody to love” habe ich gehasst, aber die beiden hatten nicht nur in Deutschland irgendwann mal einen Sommerhit, sondern darüber hinaus nicht nur ausschließlich mit diesem nervtötendem Ohrwurm Erfolg in anderen Ländern.

Man darf also gespannt sein. Bekannte Namen sieht man gerne im Programm, da kommen Frühlingsgefühle hoch; jetzt müssen eigentlich nur noch passend dazu die Sonne und all jene Partymuffel, die sich den Club bisher noch gar nicht angeschaut haben, mitmachen.

56,5 Millionen für den Landkreis

Dienstag, Februar 17th, 2009

Soviel Geld für uns? Wouw. Prima Leute, macht was draus. Ein Anfang wäre es ja schonmal, wenn ihr verdammt nochmal dafür sorgen würdet, dass dieser Landkreis auch flächendeckend einen schnellen Internet-Zugang bekommt, es soll nämlich Orte hier geben, die immer noch über irgendeine popelige Leitung ins Netz gehen. Ich bin mir aber sicher, dass das nichts wird und das Geld, was man dafür verwenden könnte, lieber für irgendeine Scheiße, zum Beispiel irgendein 2  Millionen teures Denkmal oder weiß der Teufel was, ausgegeben wird. Irgendein teurer Stein oder so.

Wenn ihr noch nicht hundertprozentig wisst, wo ihr das Geld reinstecken könnt, lasse ich euch gerne eine Liste zukommen. Ihr könntet zum Beispiel die Straße zwischen Bottendorf und Rosenthal mal breiter machen. Oder die Brücke bei Röddenau nochmal neu bauen, weil ich mich jedes Mal, wenn ich drüber fahre, danach übergeben muss (ähnlich ist das bei der Strecke Viermünden > Oberorke). Schön fände ich auch eine grüne Oase am Rande von Frankenberg, wo junge Menschen in den Frühling- und Sommermonaten Würstchen Grillen und Liebe und Erotik propagieren können, ohne Gefahr zu laufen, eine seltene Vogel- oder Nagetiersorte damit zu gefährden oder in ihren natürlichen Lebensraum einzudringen.

Ihr könntet Korbmöbel da aufstellen, das sähe sicher schön aus. Nicht so Festbänke und Plastikgartenstühle. Aber ihr wollt das Geld ja lieber in Schulen investieren. Wo wir doch alle mittlerweile wissen, dass aus den Kindern von heute eh nichts mehr wird, denn alles was ein Großteil der 14jährigen heute kann ist vögeln, saufen und eine Beepworld-Internetseite erstellen mit dem Namen www.glamour-bitch.de.vu. Und die wollt ihr unterstützen? Die Lehrer sind doch auch hilflos. Das sind doch keine Pädagogen mehr, das sind doch alles nur noch Leute die bei der Lufthansa im Test durchgefallen sind.  Baut lieber´n Zaun ums Schulgelände, ich unterrichte meine Kinder eh später privat (Hoffentlich werden die nicht so wie ich, wobei ich bis 1997 ein super Kind war)

Ich bin nicht angriffslustig oder so. Ich finde es nur einfach unverständlich, dass ich zu Hause keinen DSL-Anschluss habe und mich im Verhältnis zu anderen dumm und dämlich bezahle. Die Argumentation, dass in meinem Wohnort noch nicht mal irgendein relevantes Unternehmen ansässig ist, das ebenso von DSL-Leitungen profitieren würde, gilt nicht. Ich BIN das relevante Unternehmen. Man muss auch mal hochstapeln. Der Landkreis Waldeck-Frankenberg stellt immerhin die erfolgreichste 23jährige blonde am 18.05.1985 geborene Bloggerin *hust*. Deswegen werde ich mich auch jetzt um eine Alternative kümmern, ihr braucht in den nächsten zwanzig Jahren nichts dran verändern, lasst das ruhig so. Fortschritt sollte tatsächlich nur die größeren, wichtigeren Orte betreffen. Ich wäre für Marmor-Bürgersteige in Rennertedings, die gibts im Osten teilweise auch, hab ich gehört.

Nagut, macht das Beste draus, kümmern wir uns lieber um die wichtigeren Dinge des Lebens. Bald is Karneval. Helau. (Ich hasse Karneval. Ein entsprechender Beitrag wird sicher folgen)

Nasse Angelegenheit

Dienstag, Februar 10th, 2009

Gut, dass ich nicht mehr über diese Käffer Richtung Kassel zur Berufsschule gurken muss.

Liebes Triton-Team

Mittwoch, Januar 28th, 2009

Was ihr derzeit um die Ohren gehauen bekommt ist die, in dem Fall, negative Macht der digitalen Medien. Wer sich in euren wkw-Gruppen umschaut, bekommt einen großen Schrecken. Die Homepage sieht zum Davonlaufen aus, ich persönlich werde es jedoch nicht ändern können, sondern muss hier ein paar hundert Meter weiter meinen Job machen, der mit dem Internetscheiß nichts zu tun hat. Aber immerhin, ich habe eine konstruktive Meinung zum Thema und ich lese in letzter Zeit vermehrt Artikel mit dem Gedanken: Das ist genau das was ihr braucht oder worüber ihr euch mal Gedanken machen müsst.

Kleiner Tipp: massenpublikum – Social Media ist endlich ein Thema

Warum spielt das Internet bei diesem Club die entscheidende Rolle? Warum tut es das nicht bei den anderen Discotheken? Ganz einfach, weil zu Zeiten als unsere Eltern noch ins Utopia gegangen sind, niemand einen StudiVZ-Account hatte, niemand ins Internet gegangen ist um sich über aktuelle Events zu informieren, niemand gebloggt hat und was twitter ist, das wusste ja bis vor ein zwei Jahren auch noch kaum jemand. Mundpropaganda war das Stichwort und die ist heute noch genauso wichtig wie damals.

Der Punkt ist allerdings: Wenn ich mir vorab ein eigenes Bild machen kann, dann mache ich es auch, denn heute habe ich die Mittel dazu, damals hatten wir sie nicht.

Und dieser Punkt wird scheinbar weit unterschätzt. Genau genommen braucht man Experten oder zumindest Leute, die eine ungefähre Ahnung von den Auswirkungen dessen was sie tun oder nicht tun haben.

Die Webseite für so einen Club muss nicht futuristisch, dunkel, elegant und einfach perfekt aussehen. Schaut euch diese Seiten an. www.werke.pl. Die Seite eines polnischen Grafikdesigners und Illustratoren. Nichts kompliziertes, reine Bildgewalt. Hintergrundfarbe Weiß. Setzt an den Rand irgendeine abgefuckte, supergeile Illustration, lasst euch von mir aus einen tanzenden neonfarbenen Porno-Affen gestalten, der ab sofort auf all euren Werbeprodukten auftaucht. Was ist so schwer daran? Was ist falsch an der Farbe weiß? Die Farbe Weiß ist doch heutzutage aussagekräftiger als Schwarz (streng genommen). Setzt Links zum Rest des Inhalts, nehmt ne geeignete Schrift und schon habt ihr eine minimalistische, aber trotzdem aussagekräftige, geile Homepage für euren Club.  Schenkt mir zum Geburtstag ein Zeichentablett, wartet ein halbes Jahr, dann krieg ich das auch noch hin, so untalentiert bin ich nicht, nur ohne so ein Teil bist du entsetzlich aufgeschmissen. Macht aber nix, wäre eh Schwarzarbeit, solange es nicht über die Firma läuft, da draußen gibt es auch genug RICHTIG talentierte Leute. Warum man sich nicht mal an die wendet, einfach mal ein bisschen nachforscht und dann ein geiles Design raushaut, ist mir ein absolutes Rätsel.

Kauft dem Jungen ein paar seiner Werke ab, seid international – und schon habt ihr eine geile Homepage. Wenn´s irgendwo kratzt und ihr nicht weiter wisst ob dieses oder jenes gut aussieht – fragt mich. Fragen kostet nichts. Aber fragt nicht die, die sich aus Zeit- oder sonstigen Gründen nur halbherzig damit auseinandersetzen können.

Oder hier… Dings… geile Seite… rockt ja schon ein bisschen, oder? Zum Portfolio ein bisschen runterscrollen.

Keine Buttons, keine Rähmchen, kein Gedöns. Sich erstmal darüber klarwerden: Was sind meine Farben (neben schwarz und weiß)? Da hingen letzte Woche gelbe Plakate und es lagen Flyer mit massig magenta aus. Schöne Farben. Kombiniert die miteinander, macht es einheitlich und ihr könnt unheimlich viel damit machen. Allein gesehen sah das alles nichtssagend aus.

Print und Nonprint müssen einheitlich sein. Alles was nicht einheitlich ist, ist totaler Unsinn. Wie sollen die Leute innerhalb von wenigen Sekunden entscheiden können: Das hab ich schonmal gesehen, da geh ich hin!  Genauso wie die Anzeigenschaltung. Ist die überhaupt sinnvoll? (Eine Anzeige schalten kostet teilweise soviel wie hunderte von Flyern verteilen, Flyer könnt ihr gezielt unters Volk bringen, über die Anzeige liest vielleicht ausgerechnet an dem Tag nur Onkel Friedrich drüber) Und wenn ja, wo schalte ich sie, welche Zeitungen/Zeitschriften kommen dafür in Frage?

Nächste Problematik? Entscheide ich mich weiterhin für die Möglichkeit, mit meinen Gästen nicht nur über soziale Plattformen zu kommunizieren? Dass Diskussionen in wkw-Foren, speziell wenn es um gewisse problematische Themen geht, schnell ausufern können, merkt man gerade. Ihr wisst was ich meine. Ich halte es für einen Fehler, Forenbeiträge zu löschen, die mir als Geschäftsführer & Konsorten nicht passen. Denn die Frage ist nicht: Haben die Leute die Kritik üben überhaupt Recht und sind sie dabei immer nett und freundlich? (Antwort: Nein, vieles ist einfach respektlos und unproffessionell). Die Frage lautet: Wie gehe ich als Verantwortlicher mit der Kritik um?

In meinem Club ereignet sich ein Vorfall, der meinem Ruf schaden kann und nicht mehr als “kleine Lappalie” bezeichnet werden kann. Geschehen letzten Sonntagmorgen um etwa halb Vier. Hier wäre ein Blog von Vorteil. Nutzt ihn als eine Art “Pressekonferenz”, schreibt ein paar Sätze zum Thema. Erklärten – nicht rechtfertigen!!! Momentan könnt ihr euch nur rechtfertigen, seid nicht Herr über euer eigenes Image. Hunderte von Leuten meinen es besser zu wissen, hunderte von Leuten da draußen könnten den Club “sowieso theoretisch” besser leiten als ihr und wissen total Bescheid – meinen sie. Ist aber nicht so. Dass muss man denen nur erstmal zeigen. Kein Mensch hatte in den letzten Jahren den Mut hier auch nur irgendwas aufzubauen. Ihr hattet/habt den Mut, dann geht auch bitte einen Schritt weiter. Holt weit aus, lasst euch nichts erzählen, werdet euch mal einig. Greift nicht aus purer Sympathie auf Leute zurück, die euch Hilfe anbieten, wenn ihr insgeheim wisst, dass ihr für ein bisschen Kohle etwas richtig Geiles kriegen könnt. Es gibt genug Leute da draußen, die es von der Pieke an gelernt haben und die sich mit allen nur erdenklichen Programmen und Kniffen auskennen. Das sind eure Leute.  Leute mit Geschmack.

Auf einen hochtalentierten Grafikdesigner kommen zehn Mann, die technisch viel können, aber das Talent und die Ambitionen von Blindschleichen haben (Leute die in Photoshop Ebenen anlegen wie die Großen und die ohne mit der Wimper zu zucken fünf Effekte übereinander bauen. Alter Schwede, da krieg ich doch… da krieg ich doch…hier… SCHLAGSCHATTEN!!!! BAAAM!!!) . Solche Leute sind ebenso schlimm wie diejenigen, die nicht begriffen haben, dass wir nicht im Jahr 2003… 2004… 2005… sind. Es juckt keinen Schwanz, was im Jahr 2005 gut ausgesehen hat. Das Club-Design von 2005 ist das Versicherungsbüro-Design von 2009.  Ich werde depressiv, wenn ich auf eure Homepage gehe, ehrlich. Und ich bin geistig eh “manchmal auf dem Niveau eines Zombies”, also sieht nicht gut aus. Tut was.

Setzt euch mit myspace und twitter auseinander. Lasst Postkarten mit Kultfaktor drucken. Entscheidet euch! Schaltet auf www.indigoidian.de Bannerwerbung für 39,99 EUR im Monat. Gebt den entscheidenden Anstoß, dass aus dem Club und dem Club-Drumherum in den nächsten zwei Jahren ein absoluter Kult entsteht. Wer oder was könnte euch davon abhalten?

Das war jetzt mein Beitrag zur Situation. Sollte ich in den nächsten Tagen Zeit finden (suche ein Auto, suche eine 1-2 Zimmer Wohnung, suche einen Nebenjob, suche einen 26jährigen mit Wuschelhaar, Grübchen und Schlafzimmerblick) mach ich aus Jux und Dollerei mal was. Aber wirklich nur aus Jux und Dollerei.

Kann das Internet unsere lokale Musiklandschaft retten?

Donnerstag, Januar 15th, 2009

Weiß ich nicht. Blöde Frage. Hier gibts ja keine wirkliche Landschaft. Ich behaupte aber trotzdem, dass das Internet seinen wichtigen  Teil dazu beitragen wird, wobei die wichtigen Verhandlungen immer noch am runden Tisch und nicht kurzfristig in icq besprochen werden.

Weil das das Triton-Programm Donnerstags und Freitags umgestaltet werden soll, befindet sich die nicht vorhandene Frankenberger Szene jetzt im Krieg. Krieg mit sich selbst und der Musik. Kann man das so ausdrücken? Musikalischer Anspruch gegen Profit. Klar muss Umsatz gemacht werden, nur wie und auf wessen Kosten?

Wir – das heißt die Leute die von Musik mehr abverlangen als dass sie einem ein “Uh uh uh, you´re the only one, dabdabdaaa”-Gefühl vermittelt – wollen was dagegen machen. Auch Teile der musikalischen Triton-Crew.

Der Vorschlag (aus der wkw-Gruppe rüberkopiert):

Donnerstags: Chill!!! House Musik, kein Eintritt, kein DJ, Cocktail Specials und leisere Musik um die “Clubatmosphäre” rauszunehmen und um die Leute mit einem warmen!!! gemütlichen Laden in eine Richtung von Cocktailbar einzustimmen. Zudem Einlass ab 8h und geöffnet bis 2 oder so. Das ganze könnte man dann als “after work Party” kennzeichnen!

Freitags: Diesen Abend könnte man den Clubbern hier in der Umgebung widmen (davon gibt es mehr als genug, allein bis Gießen) und hier regionale, nicht zu teure aber namenhafte DJs einladen. Da gibt es hier einige (ohne Namen nennen zu wollen), die es auch immer wieder schaffen das Kult in Marburg und ähnliches regelmäßig zu füllen! Den Eintrittspreis passt man dem Preis der jeweiligen DJs an.

Samstags: Party! Einfach so lassen, Tänzer auf die Podeste, Partymusik (House, Elektro wie bisher) und weiter gehts. Wenns irgendwann richtig gut läuft, kann man ja auch mal einen Headliner buchen (mit angepasstem Eintrittspreis), ansonsten bleibts halt bei 6€.

Ich sage: Super Vorschlag, genau so sollte´s gemacht werden. Gute Konzept, genau richtig für die Gegend, nicht zu ausgefallen, nicht zu plump – ins Alpenrausch sollen andere gehen. (Ja, wenn ich eine Hütte nicht leiden kann, dann dieses “Rock this party and call him Mr. Vain” – Alpenrausch. Zieht euch einen neckischen * Cordrock und ein Tittenoberteil an und macht Stimmung, aber haltet mich da raus, mir bluten die Ohren. Thankyouverymuch.

Wo war ich? Ah ja, beim Triton. Wir müssen den Club retten – oder besser gesagt seine Position am nordhessischen Gute-Laune-Markt. Und das werden wir schaffen. Tretet in die wkw-Gruppe “Triton – Viva la revolution” ein, geht auf die Straße, schreibt unter diesen Beitrag hier Kommentare, sprengt das Kontaktformular. Was auch immer ihr tut. Verhindert die Invasion der Ying Yang Twins. Unterschreibt auch vor allem hier, wenn es euch keine Umstände macht  und ihr das Konzept unterstützen wollt. Dauert keine zwei Minuten!

Ich verabschiede mich. Mit “salt shaker”. Wisst ihr Bescheid.

Triton – wie siehts nach einem Monat aus?

Dienstag, Januar 13th, 2009

Nordhessens neuer Stern am Club-Himmel: Vor einem Monat fiel mein erstes Fazit über das Triton in Frankenberg folgendermaßen aus. Heute, nach gut vier, fünf Wochen erlaube ich mir einen zweiten Kommentar, denn nach mehreren Besuchen steht man dieser neuen Örtlichkeit doch ein Stück weit anders gegenüber. Immernoch kritisch, aber eben anders kritisch.
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