Amoklauf in Schule
In Winnenden in Baden-Württemberg tötet ein 17jähriger sechzehn Menschen, darunter zehn Schüler laut spiegel.de. Ein Satz, der mir in dem Zusammenhang auch durch den Kopf ging, ist folgender: Ich weiß nicht, was mich fassungsloser macht: Ein junger Mensch, der 11 andere Menschen tötet oder das Ausschlachten dieser Tat durch die Politik, begleitet, nicht kritisch hinterfragt, durch die Journaille. (fixmbr)
Auch wenn es zunächst sehr stumpf klingt, ich bin gespannt welche abenteuerlichen Gründe die Öffentlichkeit für diese Tat findet, die an das erinnert, was 2002 in Erfurt passiert ist. Vielleicht ein Buch oder ein Spiel oder eine Fernsehserie. Oder die Mutter. Mütter sind auch oft Schuld. Man sollte niemals diese verkorkste Gesellschaft, mangelnde Integrität oder beschissene Schulpolitik dafür verantwortlich machen. Wahrscheinlich war der Junge eh Ausländer.
Einigen wir uns einfach darauf, dass das Internet Schuld ist. Wer mag, darf sich diesen Text (Schule im Wandel der Zeit) durchlesen. Nur so, als kleiner Hinweis. Und das ist weniger zynisch gemeint, als man vielleicht jetzt glaubt.


am Mittwoch, 11. März 2009 um 22:23 Uhr
ich weis es! Ego-Shooter sind schuld!
am Mittwoch, 11. März 2009 um 23:53 Uhr
Wie einfach es doch ist eine “Botschaft” wirksam an die ganze Welt zu richten. Man murkst einfach ein paar unschuldige ab und lässt die Medien den Rest erledigen. Alle nehmen die Botschaft wahr, wonach der “arme”, jetzt erst verstandene und von seiner Umwelt zur Tat gedrängte Murkser eigentlich doch garnicht schuldig ist.
Ich bin ja ein Freund der Pressefreiheit, aber leider wird dadurch Menschen und Taten eine Bühne geboten, die sie nicht im geringsten verdienen!
Über den verlinkten Text kann man leider auch kaum noch schmunzeln, weil er viel zu wahr ist.
Soweit mein Wort zum Volkstrauertag. Gute Nacht.