Fund
11. März 2010
Maggie and Jake Gyllenhaal (via)
“It sounds pretty but I disagree. I believe there are moments in your life when you have to dance like everyone is watching.”
(Deswegen hab ich das “dance like nobody´s watching”-Zitat vielleicht auch nie hier veröffentlicht. via I wrote this for you)
“What saves a man is to take a step. Then another step. It is always the same step, but you have to take it.” (Antoine de Saint-Exupéry, via)
“The scariest moment is always just before you start. After that, things can only get better.” (Stephen King, via)
“Knowing your own darkness is the best method for dealing with the darknesses of other people.”
(Carl Jung, via)
“plötzlich schmeckt der kaffee intensiver, telefonate werden länger, die welt nimmt ganz andere farben an und die menschen um mich herum sind wirklich schön.”
(Sowas zu lesen bedrückt mich immer. Aber es hilft, wenn man es aufschreiben kann, glaube ich. Schöner Text)
Hatte ich schon erwähnt, dass ich die Glücksbärchis unheimlich geil finde? Helden meiner Kindheit. Scheiß doch aufs Altwerden.

Das Kind scheint dennoch etwas traumatisiert. (via)
Und dann fragt man sich, wo die ganze Wörter geblieben sind, die jahrelang einfach hier auf diese Seite gestolpert sind. Manchmal kann man sich sogar noch dran erinnern, sie geschrieben zu haben, das ist dann ein Erfolgserlebnis. Man fragt sich ob man sie ersoffen hat, im Kaffee, Rotwein und Bier der letzten Wochen und Monate, wobei das meiste davon Kaffee war. Zu viel Arbeit, zu wenige Worte, zu wenige Gelegenheiten? Man hat Angst, dass der kleinste gemeinsame Nenner zwischen mir und dem, was ich hier tue, völliger Blödsinn ist, gleichzeitig wird einem bewusst, dass es immer Blödsinn war. Aber einiges davon war guter Blödsinn.
Man hat nichts zu erzählen, weil man den Teil, der immer nach Luft schnappt, der immer die Hände ringt und sich die Haare rauft, lächelnd beiseite gestellt hat, unbewusst, aber ich weiß nicht ob das ein Schritt in die Richtung ist, die einen faden, erwachsenen Beigeschmack hat.
Man ist so aus der Übung mit dem Saufen, dass man um halb eins ein Taxi rufen muss. Sonntags gibt es Kuchen. Den isst man und genießt man. Wenn da jemand ist, der mich interessiert, dann weiß ich es zumindest nicht und umgekehrt ist es ganz genauso. Man vermisst die guten alten Grenzüberschreitungen und vermisst sie doch nicht. Das fühlt sich richtig und doch nicht richtig an. Zwiegespalten, wie immer. Wenigstens etwas, was man aus der Vergangenheit mit in die Zukunft transportiert hat.
Das Schöne an all dem, ist, dass man für sich selbst die Regeln völlig neu definiert. Es scheint, als würde man das was einen jahrelang begleitet hat – die Sprache und die Leidenschaft dafür – neu kennen lernen. Ein großer Haufen Sprachlosigkeit, so wunderschön, dass man weiß: Es kann nichts verloren gehen.
Fett fühle ich mich. Und übersäuert. Und alles. Innerlich. Aber das macht nichts, da ist diese kleine, abwartende Leere in mir – eine klassische Schönheit – und die bügelt alles wieder glatt. Ich will gar nicht schreiben über irgendwas oder irgendwen. Ich will schreiben darüber wie schön Dinge manchmal klingen. Und wenn kaum jemand es liest und unterschreibt, ich weiß trotzdem, irgendwer wird das schon verstehen.
Vielleicht kommt er bald mal wieder: ein Tatsachenbericht über Stereotypen, von einem Stereotypen. So muss das sein. Manchmal. Irgendwie. Wie sollte es auch anders sein? Es ist faszinierend zu sehen wie Dinge, für die man sich bewusst entschieden hat, Hand in Hand gehen mit Dingen, die einen rückwirkend geformt oder irgendwohin gebracht haben, ohne dass man sich zu irgendeinem Zeitpunkt dazu entschieden hat.
Feierabend jetzt. Mit diesem Himmel. Ehrlich Mann, ich finde ihn gerade ziemlich großartig.
